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Brief
an mein Herrchen Am Morgen
bist Du sehr früh aufgestanden und hast
die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein
kleiner Spaziergang vor dem Urlaub! Hurra! Wir fuhren mit dem Wagen, und Du
hast am Straßenrand angehalten. Die Tür ging auf und Du hast den Stock
geworfen! Ich lief und
lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir
zurückzubringen. Als ich zurück kam, warst Du nicht mehr da! In Panik bin
ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens. Ich lief
Tag für Tag, um Dich zu finden und
wurde immer schwächer. Ich hatte Angst
und großen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm
mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine
Rückkehr. Aber Du bist
nicht gekommen. Dann wurde
der Käfig geöffnet. Nein, Du warst es nicht. Es war der Mann, der mich gefunden
hat. Er brachte mich in einen Raum – es roch nach Tod. Meine Stunde war
gekommen. Geliebtes
Herrchen, Ich will,
dass Du weißt, dass ich mich trotz des Leidens, das Du mir angetan hast, noch
stets an Dein Bild erinnere, und falls ich noch einmal auf die Erde
zurückkommen könnte, ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb. Dein Hund (Dieser Brief ist in einer belgischen Zeitung erschienen, mit ausdrücklicher Bitte um Verbreitung und Nachdruck. Er regt sicher viele Menschen zum Nachdenken an. Doch was tun wir mit Menschen, die so etwas tun?) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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